Krankenversicherung

Krankenversicherung

Als Bestandteil der gesetzlichen Sozialversicherung handelt es sich bei der Krankenversicherung um eine Pflichtversicherung, wobei auch freiwillig versicherte Personen Mitglied werden können. Ausschlaggeben ist hierbei die Höhe des regelmäßigen Einkommens. Zu den Pflichtversicherten zählen wirtschaftlich unselbstständige Personen wie Arbeiter, Angestellte und Auszubildende, die den monatlich zulässigen Höchstbetrag nicht überschreiten. Diese Einkommensgrenze wird auch als Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet. Des Weiteren zählen auch Rentner zu den Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind. Wird die Beitragsbemessungsgrenze überschritten besteht die Möglichkeit als freiwillig Versicherter der gesetzlichen Krankenkasse beizutreten oder sich privat krankenversichern zu lassen.

Die gesetzliche Krankenversicherung hat die Aufgabe, die Gesundheit der versicherten Personen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Die Versicherungsleistungen werden je nach Bedarf in Form von Geld- oder Sachleistungen für die benötigte Dauer erbracht. Zu den Sachleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zählen sämtliche ärztliche Behandlungen sowie Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen. Zu den Geldleistungen zählt z.B. die Lohnfortzahlung, die die Krankenkasse ab dem 42. Krankheitstag in Höhe von etwa 70% des monatlichen Bruttoeinkommens leistet.

Die Höhe der Versicherungsprämie richtet sich nach dem monatlichen Einkommen des Versicherungsnehmers und den Tarifen des Versicherungsträgers. Die Versicherungsprämie ist jeweils zur Hälfte durch die versicherte Person und zur Hälfte durch den Arbeitgeber zu zahlen. Bei einigen Versicherungsnehmern wie etwa geringfügig Beschäftigten, Rentnern und Studenten sind besondere Regelungen zu beachten. Als Nachweis über eine bestehende Krankenversicherung erhält der Versicherungsnehmer eine Versichertenkarte, auf der in elektronischer Form personenbezogene Daten wie der Name, das Geburtsdatum, die Adresse und der Versichertenstatus gespeichert sind. Darüber hinaus weist die Versichertenkarte die Versicherungsnummer aus und ist bei jedem Arztbesuch vorzulegen.

Auf Grund des Kassenwahlrechtes können gesetzlich pflichtversicherte und freiwillig versicherte Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung selbst entscheiden, bei welcher Krankenkasse sie sich versichern lassen wollen. Die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung sind die allgemeinen Ortskrankenkassen, die auch unter der Bezeichnung AOK bekannt sind, sowie verschiedene Ersatzkassen und Betriebskassen.


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